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© sb/cb April 2008

Auf der Suche nach guten Varianten?
Abonnieren Sie Kaissiber!

Denn Kaissiber ist vor allem eine Zeitschrift, die über kontroverse Eröffnungssysteme informiert. Etwa 40 Seiten anwendbare, geprüfte Theorie pro Ausgabe verhelfen schneller zum Durchblick als dicke Bücher oder das mühsame Arbeiten mit Eröffnungsdisketten. Viele der vorgestellten Ideen sind neu oder stammen aus seltenen Quellen.

Die Schachzeitung Kaissiber widmet sich jenen Themen, die für Vereins-, Fern- und Turnierspieler wichtig sind: aktuelle und korrekte Informationen zur Eröffnungstheorie, zum Computerschach und anderen Bereichen des Schachspiels. Wir berichten nur ausnahmsweise über Turniere, weil abgeschlossene Artikel in der Regel mehr Tiefgang haben.

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Wer den Kaissiber abonniert, darf sich eine der früheren Ausgaben als Begrüßungsgeschenk aussuchen. Informationen zum Abo und das Bestellformular gibt es auf der Seite Bestellungen.

Herausgeber der Zeitung ist Stefan Bücker, der als origineller und kreativer Kopf in der Schachszene berühmt-berüchtigt ist. Zu den regelmäßigen Mitarbeitern von Kaissiber zählen Bent Larsen (Dänemark/Argentinien), Chrilly Donninger (Österreich), Hans Berliner (USA), Gerard Welling (Niederlande), Tony Gillam (England), Michael Ehn (Österreich), Alfred Diel und Michael Negele.

Mit so anregender Mischung ist Kaissiber die ideale Ergänzung Ihrer Schachlektüre.

 

In Kaissiber 30 schreibt Iván Bottlik (Ungarn) über János Balogh. Dieser kreative ungarische Schachmeister hat im Nah- und Fernschach viele ungewöhnliche Eröffnungsideen entwickelt, u. a. die nach ihm benannte Verteidigung 1. e4 d6 2. d4 f5!?. Ein weiteres Hauptthema dieser Ausgabe ist Owens Verteidigung 1. e4 b6 2. d4 Lb7. Klaus Gawehns, der Verfasser des Beitrages, hat Owens Verteidigung etwa fünf Jahre lang im Fern- und im Nahschach fast ausschließlich angewandt. Andere Artikel in Stichworten: Grünfeld-Indisch, USA-Eröffnung, Capablanca, O’Kelly und vieles mehr. Eben die für Kaissiber charakteristische Mischung aus Theorie und Schachgeschichte.

Die Wahl zum beliebtesten Artikel in Kaissiber 29 entschied Donningers Beitrag „Tarnen und Täuschen“ für sich. Hoch in der Lesergunst standen auch Anderbergs „Aaron Nimzowitsch und die Baltische Zeitung“ sowie Michiel Wind: „Auf Punktejagd mit Anatolii Zajarnyi“ (zu einer erstaunlich erfolgreichen Version des Sizilianischen Flügelgambits). Weitere Themen: Larsens „Mein Schüler XX“, Maurits Wind über Owens Verteidigung mit 3. ... Sc6 und Harveys „Schach, Diplomatie und Kriegskunst“.

In Kaissiber 28 war Bent Larsens „Ich habe keine Ahnung“ der Favorit der Leser. Das Heft behandelte im Theorieteil u. a. das Zweispringerspiel mit 5. … Sxe4 und 8. … Dd8, Duhms Gambit und eine Spezialvariante für Weiß gegen die Sweschnikow-Variante. „Neues über Klaus Junge“ steuerte Peter Anderberg bei, Alfred Diel schrieb über Lajos Portisch.

Kaissiber 27 brachte Michael Ehns schachhistorischen Aufsatz "Im Bilguer nichts Neues..." über die lang währende Kontroverse zwischen Kmoch und Grünfeld. Anklang fand auch der Beitrag „Engels in Brasilien“. Die Theorie kam darüber aber nicht zu kurz, mit Beiträgen zum Philidor-Gegengambit (Maurits Wind), die Marshall-Verteidigung, das Mokele und das Halloween-Gambit. Eine längere Rezension befasst sich zudem mit dem Morra-Gambit.

In Kaissiber 26 äußert sich Bent Larsen über das Buch „Bird’s Opening“ (Taylor, London 2005), Chrilly Donninger sinniert: „Cogito Ergo Sum“. Die Ausgabe enthält ferner schachhistorische Beiträge über Michail Tal, über die Kontroverse zwischen Nimzowitsch und Tarrasch sowie über Rudolf Teschner. Eröffnungstheoretische Beiträge behandeln 1. e4 e6 2. De2, das Haberditz-System der Meraner Variante und die Hauptvariante des Sizilianischen Flügelgambits. Kurze Artikel zu Italienisch und zum Mokele Mbembe, Leserbriefe und Buchrezensionen runden das Heft ab.