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Kaissiber 37 ist erschienen
Kaissiber 37 ist erschienen. Nicht-Abonnenten bieten wir die Gelegenheit, ein Exemplar von Heft 37 für Euro 6,50 zzgl. Euro 1,00 für Porto/Versand per E-Mail beim Verlag zu bestellen (redaktion@kaissiber.de); Lieferung gegen Rechnung.
Kaissiber 35 und 36 haben anlässlich des Erscheinens des Lasker-Buches als gemeinsames Hauptthema „Emanuel Lasker“. Beide Hefte sind gleichzeitig an Ihrem Kiosk erhältlich (sofern das Ende November erschienene Heft 35 bei Ihrem Händler noch nicht vergriffen ist).
Kaissiber 36 zeigt auf der Titelseite ein Ölporträt (um 1929 entstanden) Emanuel Laskers. Das Gemälde hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich, galt zeitweise als verschollen. Wir verdanken die Erlaubnis zum Abdruck den Herausgebern Richard Forster, Michael Hansen und Michael Negele des neuen Buches „Emanuel Lasker: Denker Weltenbürger Schachweltmeister“, das am 20. November der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das über 1.000 Seiten und rund 500 Fotos umfassende Werk ist eine mehrjährige Gemeinschaftsarbeit von 25 Fachautoren. Peter Anderberg rezensiert es in dieser Kaissiber-Ausgabe. Weitere Themen des Heftes: Bent Larsen und Dieter Mohrlok über Fritz Sämisch, Volker Hergert analysiert Froms Gambit, Peter Anderberg schreibt über Alfred Hrdlickas Verbindung zum Schachspiel und entdeckt eine vergessene Matchpartie zwischen Bogoljubow und Aljechin. Sowie viele weitere Beiträge zur Eröffnungstheorie und Schachgeschichte, Leserbriefe und Rezensionen.
Auch in Kaissiber 35 stand Emanuel Lasker im Mittelpunkt. Peter Anderberg schildert in seinem 18 Seiten langen Beitrag „Emanuel Lasker in Köln“ zwei Aufenthalte Laskers in der Domstadt, in den Jahren 1908 und 1925. Neben Partien, die bisher in keiner Lasker-Kompilation enthalten sind, ist auch sonst Unbekanntes über Lasker zu erfahren, zum Beispiel findet man Laskers Artikel von 1925 über seine Thyrower Eröffnung 1. e4 e5 2. Sa3. Lew Gutman setzt seine im vorigen Heft begonnene Analyse der Canal-Variante im Zweispringerspiel fort: 1. e4 e5 2.Sf3 Sc6 3. Lc4 Sf6 4. d4 exd4 5. 0-0 Sxe4 6. Te1 d5 7.Sc3!?. Maurits Wind untersucht, ob sich das Konzept von Hugh Myers (vgl. Heft 34) auch gegen die Réti-Eröffnung mit Erfolg anwenden lässt: 1. Sf3 h6 sowie verzögerte Fassungen eines Aufbaus mit g7-g5 schneiden erstaunlich gut ab. Beide Beiträge zur Myers-Konzeption, aus Heft 34 und 35, lassen sich gut in einem Repertoire vereinen. Klaus Kögler erläutert eine eigene Partie mit dem Mittelgambit, und Bent Larsen erinnert an den 2009 verstorbenen Héctor Rossetto.
Kaissiber 34: Ein Nachruf auf den amerikanischen Theoretiker Hugh Myers, verfasst von Maurits Wind, wird ergänzt durch einen Artikel desselben Verfassers über die Myers-Verteidigung 1.c4 g5 und moderne Versionen dieser Idee gegen die Englische Eröffnung. In dem Theorieartikel „Esteban Canals Springerzug“ beginnt Lew Gutman mit einer Untersuchung der Canal-Variante im Zweispringerspiel: 1. e4 e5 2.Sf3 Sc6 3. Lc4 Sf6 4. d4 exd4 5. 0-0 Sxe4 6. Te1 d5 7.Sc3!?. Mit diesem noch nie so gründlich behandelten Bauernopfer setzt Gutman seine Serie zu klassischen Offenen Spielen fort. Ausführlich berichtet anschließend Peter Anderberg über „Esteban Canal in Leipzig“ – zwischen 1914 und 1917 hielt sich der Peruaner in Deutschland auf und reifte hier von einem Schach-Anfänger zu einem der besten Spieler Leipzigs. Wenige Jahre später sollte er auf internationalen Turnieren mit seinen originellen Eröffnungen für Aufsehen sorgen.
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